Lange Zeit galt die These, das SARS-CoV-2-Virus entstamme nicht eines natürlichen Ursprungs, sondern sei menschlichen Ursprungs und womöglich bei einer Panne in einem Labor freigesetzt worden, als abseitig – und dies, obwohl die US-Präsidenten Trump und Biden samt ihrer Dienste diese Erklärung offenbar ernsthaft in Betracht zogen und ziehen. Rainer Fischbach ist dieser Frage für die NachDenkSeiten nachgegangen und ist dabei auf interessante Beobachtungen gestoßen.
Zu den schlimmsten Langzeitfolgen des politischen Umgangs mit SARS-CoV-2 und seiner medialen Begleitung gehört eine aus Angst geborene psychische Deformation, die in vielfältigen Symptomen Gestalt annimmt.[1] Eine dieser Gestalten ist die einer Blockade jeglicher rationalen Auseinandersetzung mit nahezu allen Aspekten des Virus, seiner Wirkungen und ganz besonders seiner Herkunft. Vermutungen, dass die nicht unmittelbar in der Natur läge, sondern vielmehr menschliche Intervention in Form genetischer Manipulation in einem Labor mit anschließender Freisetzung — durch welche Umstände oder aus welchen Motiven auch immer — beteiligt gewesen wäre, wurden durch prominente und auch laute Stimmen aus der Scientific Community sehr schnell zurückgewiesen und in den dominierenden Medien vehement bekämpft. Wie bei vielen anderen Fragen war und ist bei solchen Vermutungen immer noch das V-Wort ganz schnell bei der Hand und noch schneller, wenn ein als disqualifiziert geltender Akteur, in diesem Fall Donald Trump, sie äußert.
