Das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) hat sich im April 2020 nach allen Regeln der Kunst auf den erwarteten Ansturm der Corona-Patienten vorbereitet und seine Intensivbetten von 172 auf 362 aufgestockt. Es hat medizinisches Personal geschult und für circa 5,5 Millionen Euro Medizintechnik angeschafft. Was ausblieb, waren die Corona-Patienten. In der Woche der höchsten Auslastung – die erste Februar-Woche 2021 – wurden im Klinikum nur 65 Corona-Patienten intensivmedizinisch betreut. In vielen Monaten seit April 2020 lag die Auslastung bei unter zehn Patienten, teilweise sogar bei null.

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