„Generation beleidigt“ – treffender kann man die jüngeren Generationen, die eine „linke“ Identitätspolitik auf ihre Fahnen geschrieben haben, nicht charakterisieren. Die Französin Caroline Fourest betitelt ihr Buch zur Identitätspolitik so. Der Untertitel lautet: „Von der Sprachpolizei zur Gedankenpolizei. Über den wachsenden Einfluss linker Identitärer. Eine Kritik“. Udo Brandes hat das Buch für die NachDenkSeiten gelesen und stellt es vor.
Caroline Fourest ist eine französische Intellektuelle. Sie arbeitet als Journalistin, Autorin und Filmemacherin unter anderem für Charlie Hebdo, als Kolumnistin für Zeitungen und lehrt am Sciences Po (das ist das „Institut für politische Studien in Paris“; das Institut genießt in Frankreich ein sehr hohes Ansehen und gilt als Eliteeinrichtung). Im Zusammenhang mit diesen Tätigkeiten hat sie sich viel mit dem Thema Identitätspolitik beschäftigt. Sie gehört selbst einer Minderheit an (sie ist lesbisch) und hat sich politisch gegen die Diskriminierung von Homosexuellen engagiert bzw. für deren Gleichberechtigung gekämpft. Sie beschreibt das so:
