Die LINKE will laut ihrem aktuell beschlossenen Wahlprogramm die Nato zugunsten einer internationalen Friedensordnung auflösen. Damit ist sie die einzige Partei, die die Aufgabe der Präambel des 2+4-Vertrages über die deutsche Einheit von 1990 erfüllt. Doch setzt die Partei im Wahlkampf auf die richtigen Themen, um der Dringlichkeit der Frage von Krieg und Frieden gerecht zu werden? Von Bernhard Trautvetter.
Der Wahlkampf für den 20. Bundestag Deutschlands muss Antworten auf die globalen Herausforderungen unserer Zeit finden und zwar zu Beginn eines Jahrzehnts, das nach breiter Einschätzung der ökologischen Wissenschaft vorentscheidend für die Zukunft der Menschheit ist. Die Ökologie – und mit ihr der Mix aus den weiteren globalen Katastrophen – verlangt einschneidende Umwälzungen auf allen Ebenen der Gesellschaft und das in einer Kürze der Zeit, die den fast 200 Jahre alte Denkspruch des Ökonomen Proudhon hochaktuell erscheinen lässt: Seid realistisch, fordert das Unmögliche!

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