Zum zweiten Mal hat YouTube Videos der Aktion #allesaufdentisch gelöscht. Warum? Weil die Videos angeblich gegen „Richtlinien“ verstoßen haben. Richtlinien? Verstoß? Bei seriös geführten Interviews mit seriösen Experten? Was haben die Experten denn gesagt, was so schlimm sein muss, dass Videos gelöscht werden? Wer diese Fragen stellt, schliddert schnell in die Fallen, die im Kampf um die Definitionsmacht aufgestellt sind. Warum sollte man sie auch überhaupt stellen? Mittlerweile ist es doch offensichtlich, woher der Wind weht: Wahrhaft kritische Akteure, die sich inhaltlich entgegen dem politischen und medialen Mainstream positionieren, sind mehr und mehr einer Zensur unterworfen. Die Löschpraxis bei YouTube und Co kann in weiten Teilen als zutiefst politisch motiviert verstanden werden. Ein Kommentar von Marcus Klöckner, Autor des im Rubikon-Verlag erschienenen Buches „Zombie-Journalismus: Was kommt nach dem Tod der Meinungsfreiheit?“.
