Kritik an staatlichem Handeln, an gesellschaftlichen Entwicklungen oder einer Impfstoff-Kampagne ist in einer liberalen Demokratie eigentlich nichts Ungewöhnliches. Es sollte zum Tagesgeschäft der Qualitätsmedien gehören, kritische Fragen zu stellen, gängige Narrative zu hinterfragen und politische Entscheidungen auf ihre Sinnhaftigkeit hin zu überprüfen. In der gegenwärtigen Krise sind diese journalistischen Tugenden jedoch rar geworden, fast schon zu Relikten vergangener Tage. Den „tugendhaften“ Journalisten der neuen Normalität zeichnet eine staatstreue Haltung aus, die mit einer tiefen Abneigung gegen all jene einhergeht, die es wagen, das staatliche Macht- und Meinungsmonopol infrage zu stellen. So wird der Unternehmensgruppe OvalMedia in einem jüngst erschienenen Artikel des Tagesspiegel vorgeworfen, Verschwörungslügen zu verbreiten und Corona-Leugnern eine Plattform zu bieten. Im Interview mit Rubikon erläutert deren Gründer und Geschäftsführer Robert Cibis die Hintergründe und bezieht Stellung zu den Vorwürfen.

Weiterlesen auf rubikon.news