Ein Blick „von außen“ hilft manchmal, um die Dinge schärfer zu sehen. Der Autor berichtet über das gegenwärtige Deutschland wie seinerzeit Tacitus über die Germanen. Es handelt sich ganz offensichtlich um ein merkwürdiges Volk. Angelegenheiten wie das Corona-Management betreiben sie mit Eifer und einer kaum begreiflichen Liebe zum Detail, über das ausführlich gestritten werden darf. Damit verbringen sie ihre meiste Zeit. Doch die ganz reale Gefahr, die von der NATO und der Führungsmacht des Westens ausgeht — die sich schließlich auch manifestiert in einer Kanzlerkandidatin Baerbock — die vergessen sie. So verzetteln sich die Deutschen mit Nebensächlichkeiten und marschieren sehenden Auges in ihren Untergang.
