Beim „Impfgipfel“ wurde beschlossen, auch Kindern ab 12 Jahren ein „Impfangebot“ zu machen. Eine Pflicht wurde (natürlich) ausgeschlossen. Was man von solchen Beschwichtigungen inzwischen zu halten hat, zeigen die Zwänge, die eingeführt wurden, um die Impfbereitschaft Erwachsener zu wecken. Die Kinder und ihre Eltern sollten sich also nicht in Sicherheit wiegen – die Beteuerungen der Politik, keinen Zwang entfalten zu wollen, haben bei diesem Thema ihre Glaubwürdigkeit verloren: Denn viele „Verschwörungserzählungen“ sind mittlerweile Realität. Ein Kommentar von Tobias Riegel.
Die Haltungen, die viele Politiker und Journalisten im Zusammenhang mit dem „Impfgipfel“ vom Donnerstag an den Tag legen, sind als skandalös zu bezeichnen. Nicht nur verhöhnen sie die doch angeblich zentrale Bedeutung „der Wissenschaft“. Sie sind zudem unglaubwürdig: Als geradezu anti-wissenschaftlich ist zu bezeichnen, dass das Zögern der „Ständigen Impfkommission“ (STIKO), auch Kinder ab 12 Jahren „durchzuimpfen“, durch Teile von Politik und Medien nun ignoriert und kritisiert wird. Als unglaubwürdig sind die Beteuerungen einzuschätzen, dass aus den „Angeboten“, die den Kindern gemacht werden sollen, nicht irgendwann (mindestens indirekte) Zwänge werden.
