Wo man Sprache einsperrt, sperrt man auch Menschen ein. Zwar muss man derzeit in Deutschland nicht mit Verhaftung rechnen, wenn man sich kritisch zu den Corona-Maßnahmen der Regierung äußert; Diffamierung, gesellschaftliche und berufliche Nachteile sind jedoch ziemlich wahrscheinlich, wenn man sich so weit „vorwagt“. Schlimmer noch ist die Schere im Kopf. In einem aufgeheizten, zunehmend unduldsamen politischen Klima vermag man bestimmte „gefährliche“ Gedanken gar nicht mehr im eigenen Geist zuzulassen. Man denkt bestimmte Dinge nicht mehr zu Ende, weil die Ideologien und Sprachmuster der Herrschenden den eigenen Kopf besetzt halten. „Das sind ja nur Verschwörungstheorien“, „Das sagen doch auch Rechte“, „Das ist eine Verhöhnung der Corona-Toten“ und so weiter. Unsere Befreiung aus dem zunehmend rigiden Corona-Totalitarismus muss also mit der Befreiung der Sprache beginnen.
