Der Inzidenzwert wird zumindest in Deutschland als hauptsächliche Entscheidungsgrundlage für das Ergreifen von nicht-medizinischen Maßnahmen im Rahmen der Corona-Pandemiebekämpfung herangezogen. Aufgrund der bisherigen Berechnungsweise ist der Inzidenzwert jedoch ungeeignet, um derart weitreichende Entscheidungen zu begründen. Er gibt Werte an, die — je nach Häufigkeit und Dichte der Tests in verschiedenen Landkreisen — um ein Vielfaches schwanken. Wir stellen daher hier eine normierte Berechnung vor, die zu deutlich stabileren, also nicht so stark fluktuierenden und damit nachvollziehbaren Ergebnissen führt. Die daraus resultierenden Verlaufskurven für Deutschland mögen so manchen überraschen.

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