Eine lange Linie und ein durchgehendes Piepen auf dem EKG der gesitteten Debattenkultur. Der Diskurs — so man noch von einem solchen sprechen kann — ist vollends verroht! Heute kommt man tatsächlich ungeschoren davon, wenn man öffentlich die vor Menschenverachtung triefende Forderung aufstellt, bestimmten Personen medizinische Behandlung oder im Bedarfsfall ein Intensivbett zu verwehren. Gemeint sind Menschen, die den Corona-Maßnahmen skeptisch oder ablehnend gegenüberstehen. Dies wird haarsträubenderweise damit gleichgesetzt, dass jemand die Existenz des Virus leugnet. Wer die Gefahr leugne, brauche ja keine medizinische Hilfe, wenn sie für ihn Realtität geworden sei. Abgesehen von dem zutiefst boshaften Charakter solcher Forderungen, sind sie auch von unerträglicher Heuchelei geprägt. Personen, die so etwas fordern, schweigen meist gleichzeitig zu weitaus größeren gesundheitlichen Gefahren und auch zum Abbau der medizinischen Infrastruktur. Exklusivabdruck aus „Das Corona-Dossier — Unter falscher Flagge gegen Freiheit, Menschenrechte und Demokratie“.

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