Studie zeigt: Schüler:innen leiden stark unter dem Homeschooling im Lockdown. Die erneut erfolgte und fortgesetzte Schulschließung im Zuge der Bekämpfung der SARS-CoViD-2-Pandemie, die jetzt schon drei Monate andauert, war für uns Anlass, eine Studie über das E-Learning während des Schul-Lockdowns zu initiieren. Laut UNICEF stehen wir inmitten der größten Bildungskrise der Neuzeit. 95% der Schülerinnen und Schüler sind weltweit, so UNICEF, seit einem Jahr von Schulschließungen betroffen. 168 Millionen Kindern wurde dadurch laut des Anfang März veröffentlichten UNICEF-Reports das Recht auf Bildung ganz genommen, 234 Millionen Kinder hätten drei Viertel oder mehr des Unterrichts verpasst. Von Finn Jagow und Bernd Schoepe.
Wenn die Lage (UNICEF verfügte zum Zeitpunkt seiner Erklärung über keine Daten aus Deutschland und Europa!) auch in Deutschland gerade im Vergleich zwischen erstem und zweitem Lockdown zum Glück nicht von dieser Dramatik ist, so gelten doch auch hier – nach allem, was wir bislang über die Auswirkungen des fortdauernden Homeschoolings bzw. digitalen Fernunterrichts wissen – die Aussagen der UNICEF-Exekutivdirektorin Henrietta Fore:

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