Der Syrienkrieg wurde 2011 von einer Koalition Assad-feindlicher Akteure begonnen, die unterschiedlich motiviert waren: Ein Teil hoffte wohl auf Landgewinne bei einer späteren Aufteilung Syriens (die Türkei, die Kurden und Israel); für andere standen Pipelineprojekte auf syrischem Boden im Vordergrund (Katar, USA, Europa). Ein weiteres Motiv war die Erzfeindschaft zwischen Sunniten und Schiiten (Saudi-Arabien und die Vereinigten Emirate gegen Damaskus und Teheran). Viertens ging es um geostrategische Interessen, um die Zerschlagung der Achse Iran-Syrien-Hisbollah. Barack Obama wollte den Konflikt durch den Sturz Assads in seinem Sinne lösen, wobei er sich angeblich auf „moderate Rebellen“, in Wirklichkeit aber auf Dschihadisten der übelsten Sorte stützte. Sein Plan wurde durch das Dazwischentreten Russlands vereitelt. Jedoch haben die USA noch immer ihren Fuß in der Tür und verhindern so effektiv den Wiederaufbau Syriens nach zehn Jahren angeblichen „Bürgerkriegs“. Der amerikanische Journalist Aaron Maté hat sich die Mühe gemacht, einige der durchaus zugänglichen Fakten zusammenzutragen und sie durch Videoclips zu untermauern.

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