Die Beziehungen zwischen „dem Westen“ und Russland sind angespannt. Wie betrachtet die ehemalige Russland-Korrespondentin der ARD Gabriele Krone-Schmalz die aktuelle Entwicklung? Im zweiten Teil des NachDenkSeiten-Interviews ordnet die Journalistin und Buchautorin den Fall Nawalny ein, spricht über Doppelstandards in der Berichterstattung über Russland und verrät, was sie meint, wenn sie in ihrem neuen Buch davon spricht, dass in Deutschland ein „aggressives Klima der Intoleranz“ vorherrsche. Den ersten Teil des Interviews finden Sie unter diesem Link. Von Marcus Klöckner.Frau Krone-Schmalz, Medien bauen schon seit Jahren das Feindbild Russland auf. In unserem letzten Interview haben wir über Probleme in der Medienberichterstattung gesprochen, wenn es um Russland geht. Jetzt sind über zwei Jahre vergangen. Hat sich an der Vorgehensweise der Medien etwas geändert? Oder anders gefragt: Was fällt Ihnen auf, wenn Sie die Berichterstattung verfolgen?
