„Für Ungeimpfte wird es ungemütlich.“ Überschriften dieser Art findet man derzeit zuhauf in den Medien. Sie sollen Druck machen, um aus dem noch widerspenstigen Drittel der Bevölkerung weitere „Freiwillige“ für die Impfzentren zu rekrutieren. Was früher unter dem Begriff Menschenrechte bekannt war, verwandelt sich schleichend in Geimpften-, allenfalls noch Getesteten-Rechte. Das Ergebnis der Bundestagswahl 2021 ist nicht geeignet, die Corona-Opposition zu ermutigen. Kostenpflichtige Zwangstests könnten Menschen, die auf ihr körperliches Selbstbestimmungsrecht pochen, in naher Zukunft entmutigen. In dieser Situation müssen wir weiter alle Möglichkeiten des Widerstands ausschöpfen. Gleichzeitig erscheint aber ein schnelles Erwachen aus dem kollektiven Albtraum, in den man uns gestürzt hat, unwahrscheinlich. Wir werden eine Weile mit der Situation der Ungeimpften-Diskriminierung leben müssen. Eine nähere Betrachtung zeigt aber: Für die meisten von uns wird es halb so wild werden. Sorgen wir gut für uns, denn „schon Blühen ist Widerstand“ (Oliver Ziegler). Ein kleiner Überlebensratgeber für die Opfer der Impf-Apartheid.
